Wenn du dich ständig wie unter Strom fühlst und es sehr praktisch findest, dass man seinen Atem immer dabei hat, dann kann die folgende Atemübung genau das Richtige für dich sein. Denn sie hat einen beruhigenden und damit auch schlafförderlichen Effekt. ABLAUF:
1)Atme durch die Nase ein und zähle in Gedanken bis vier.
2)Halte den Atem kurz an...
3)Atme langsam und sachte! durch den Mund aus und zähle innerlich bis sechs oder sieben. Wiederhole diese Übung mehrere Male pro Tag, mehrere Wochen lang! Wenn es tagsüber damit klappt, dass du während des Ein- und Ausatmens mit deinen Gedanken bei der Atemübung bist, dann wird dir diese Übung auch beim (wieder)Einschlafen in der Nacht, also bei Ein- und Durchschlafstörungen, hilfreich sein. TIPP: Wichtiger als das Zählen bei der Übung ist das Finden deines persönlichen EINATMEN_HALTEN_AUSATMEN-Rhythmus'. Das heisst, du kannst guten Gewissens die Zählerei auch weglassen und dich beispielsweise auf das Senken und Heben deines Bauches beim Atmen konzentrieren. Diese Übung fällt zwar unter die Kategorie "populärwissenschaftlich", aber sie wirkt. Denn wenn wir entspannt sind, werden wir müde, und wenn wir müde sind, schlafen wir. Daher ist es wichtig, beim Durchführen der Übung am Tag am Ende die Hände und Arme ruckartig wegzustrecken, einen tiefen Atemzug zu nehmen und mit den Augen zu blinzeln, also wieder ganz wach und aufgeweckt zu sein.
Gute Erholung und bei Fragen mich gerne anschreiben :-)
Gerade für kleine Kinder ist die Adventszeit eine aufregende Zeit. Es geht los mit dem dem Adventskranz, dem Adventskalender, dem Nikolaus, dem Kekse backen, basteln usw, Natürlich sind diese "Aufreger" abhängig vom religiösen und traditionellen Umfeld in der Familie. Falls das abendliche Einschlafen Ihres Kindes in dieser Zeit sich schwierig gestaltet, wäre mein Tipp folgender: Gehen Sie noch früher als gewöhnlich nachhause und halten Sie noch strikter die abendliche Routine ein, damit Ihr Kind trotz allem zur Ruhe kommen kann. Und vielleicht ist die bekannte Gute-Nacht-Geschichte besser als das Vorlesen aus dem Weihnachtsbuch...
Falls es für Sie als Eltern ein Thema ist, dass Ihr Kind in seinem Bettchen alleine (wieder) einschlafen kann, dann melde ich mich mit einem Tipp dazu nach den Feiertagen, wenn wieder der Alltag einkehrt ist...dann ist es nämlich mit Verhaltensveränderungen für alle Beteiligten leichter ;-). Bis dahin wünsche ich Ihnen eine freudige Vorweihnachtszeit und den einen oder anderen stillen Moment!

Der Schlaf kleiner Kinder ist dem von Erwachsenen sehr ähnlich. Sie schlafen ein, dann wird geträumt, dann leicht und mitteltief geschlafen und am Ende eines Schlafzyklus geht es in den Tiefschlaf. Bis etwa zum 6. Lebensmonat dauert das Durchlaufen der verschiedenen Schlafphasen 45-60 Minuten. Beim Wechsel in den Leichtschlaf gibt es kurze Aufwachmomente, die ganz normal sind. Wenn ihr Kind es gewöhnt ist, abends ohne Schnuller oder Körperkontakt mit Mama oder Papa einzuschlafen, dann wird es auch im weiteren Verlauf der Nacht schnell alleine wieder einschlafen. Auch wenn ihr Kind nicht selbständig im eigenen Bett einschlafen kann, gibt es eine gute Nachricht: Kinder können das lernen! Diese Methode heißt "graduelle Annäherung" und beendet Schlafprobleme.

Der letzte Sommer war temperaturmäßig moderat, was einen erholsamen Schlaf sicherlich unterstützt hat. Denn nächtliche Hitzewallungen plus hohe Temperaturen im Schlafraum sind ein richtiger Schlafräuber. Wer von nächtlichen Hitzewallungen betroffen ist, kennt vermutlich folgende Tipps,:
* kühlende Augenmaske
* (Wende)Decke mit einer kühlenden Seite
* Kopfpolsterspray (Duftempfehlung: Meeresbrise oder Wald)
* ans Schwimmen im See/Meer/Pool denken
* an einen Spaziergang im Wald oder an der Ostsee denken (Link führ zu einer Audio)
NEU: Bringen Sie schon tagsüber mehr Gelassenheit in Ihren Alltag: Indem Sie bsw. auf wirklich erholsame Pausen achten und/oder sich von der Wirkung eines pflanzlichen Arzneimittels unterstützen lassen. Konkret ist es der Wirkstoff Passionsblumenkraut-Trockenextrakt, der die Tagesnervosität zu reduzieren hilft. Und ein mehr an Entspannt-sein am Tage hilft bei Schlafstörungen.
Mehr zum Thema Wechseljahre, mentale Gesundheit und Schlaf dann im Oktober. Denn dann ist nicht nur der World Menopause Day sondern auch der World Mental Health Day.
