Als ich vor vielen Jahren mein Angebot des "Coaching in Bewegung" beschrieben habe, standen drei Dinge im Vordergrund. Erstens, berufliche Themen tatsächlich im Laufen zu bearbeiten, um von von der Natur und einem "durch gelüfteten Kopf" inspiriert zu werden. Zweitens, um gegebenenfalls Stresshormone abzubauen. Drittens, um sich den Weg ins Fitnessstudio zu sparen, weil schon beim Coaching "gesportelt" wurde. Über die Jahre hinweg hat sich bei meiner Arbeit das "Spazierengehen beim Coaching" durch gesetzt, warum auch immer.
NEU überdenken werde ich nach dem RAUEN Podcast (Folge 60) die Tatsache, dass es eine bidirektionale Verbindung zwischen Gehirn und Körper gibt. Diese Connection kann ein Coach auch beim Coaching im Coachingraum verwenden, indem er beispielsweise den Coachee zum Aufstehen einladet, um in Bewegung zu kommen. Wie sagen die Coaches Rauen & Steinhübel in dem empfehlenswerten RAUEN Podcast: "... wenn im Coaching alles gesagt ist und sich trotzdem nichts bewegt ... selbst kleine Bewegungen lösen daher nicht nur muskuläre sondern auch gedankliche Blockaden auf"... (RAUEN Podcast, Folge 60, Jänner 2026)
Wenn du dich ständig wie unter Strom fühlst und es sehr praktisch findest, dass man seinen Atem immer dabei hat, dann kann die folgende Atemübung genau das Richtige für dich sein. Denn sie hat einen beruhigenden und damit auch schlafförderlichen Effekt. ABLAUF:
1)Atme durch die Nase ein und zähle in Gedanken bis vier.
2)Halte den Atem kurz an...
3)Atme langsam und sachte! durch den Mund aus und zähle innerlich bis sechs oder sieben. Wiederhole diese Übung mehrere Male pro Tag, mehrere Wochen lang! Wenn es tagsüber damit klappt, dass du während des Ein- und Ausatmens mit deinen Gedanken bei der Atemübung bist, dann wird dir diese Übung auch beim (wieder)Einschlafen in der Nacht, also bei Ein- und Durchschlafstörungen, hilfreich sein. TIPP: Wichtiger als das Zählen bei der Übung ist das Finden deines persönlichen EINATMEN_HALTEN_AUSATMEN-Rhythmus'. Das heisst, du kannst guten Gewissens die Zählerei auch weglassen und dich beispielsweise auf das Senken und Heben deines Bauches beim Atmen konzentrieren. Diese Übung fällt zwar unter die Kategorie "populärwissenschaftlich", aber sie wirkt. Denn wenn wir entspannt sind, werden wir müde, und wenn wir müde sind, schlafen wir. Daher ist es wichtig, beim Durchführen der Übung am Tag am Ende die Hände und Arme ruckartig wegzustrecken, einen tiefen Atemzug zu nehmen und mit den Augen zu blinzeln, also wieder ganz wach und aufgeweckt zu sein.
Gute Erholung und bei Fragen mich gerne anschreiben :-)
Gerade für kleine Kinder ist die Adventszeit eine aufregende Zeit. Es geht los mit dem dem Adventskranz, dem Adventskalender, dem Nikolaus, dem Kekse backen, basteln usw, Natürlich sind diese "Aufreger" abhängig vom religiösen und traditionellen Umfeld in der Familie. Falls das abendliche Einschlafen Ihres Kindes in dieser Zeit sich schwierig gestaltet, wäre mein Tipp folgender: Gehen Sie noch früher als gewöhnlich nachhause und halten Sie noch strikter die abendliche Routine ein, damit Ihr Kind trotz allem zur Ruhe kommen kann. Und vielleicht ist die bekannte Gute-Nacht-Geschichte besser als das Vorlesen aus dem Weihnachtsbuch...
Falls es für Sie als Eltern ein Thema ist, dass Ihr Kind in seinem Bettchen alleine (wieder) einschlafen kann, dann melde ich mich mit einem Tipp dazu nach den Feiertagen, wenn wieder der Alltag einkehrt ist...dann ist es nämlich mit Verhaltensveränderungen für alle Beteiligten leichter ;-). Bis dahin wünsche ich Ihnen eine freudige Vorweihnachtszeit und den einen oder anderen stillen Moment!

Der Schlaf kleiner Kinder ist dem von Erwachsenen sehr ähnlich. Sie schlafen ein, dann wird geträumt, dann leicht und mitteltief geschlafen und am Ende eines Schlafzyklus geht es in den Tiefschlaf. Bis etwa zum 6. Lebensmonat dauert das Durchlaufen der verschiedenen Schlafphasen 45-60 Minuten. Beim Wechsel in den Leichtschlaf gibt es kurze Aufwachmomente, die ganz normal sind. Wenn ihr Kind es gewöhnt ist, abends ohne Schnuller oder Körperkontakt mit Mama oder Papa einzuschlafen, dann wird es auch im weiteren Verlauf der Nacht schnell alleine wieder einschlafen. Auch wenn ihr Kind nicht selbständig im eigenen Bett einschlafen kann, gibt es eine gute Nachricht: Kinder können das lernen! Diese Methode heißt "graduelle Annäherung" und beendet Schlafprobleme.

