Kind, bitte schlaf!

auf einem Flipchart ist eine handschriftliche Grafik zu den Schlafphasen eines Kleinkindes zu sehen. Das sind Traumschlaf, Stadium 1, Stadium 2, Stadium 3, Stadium 4. Das Durchlafuen der Stadien dauert 45-50 Minuten und entspricht somit einem SChlafzyklus
Source: Der Allgemeinarzt 02/2016

Der Schlaf kleiner Kinder ist dem von Erwachsenen sehr ähnlich. Sie schlafen ein, dann wird geträumt, dann leicht und mitteltief geschlafen (S 1+ S2) und am Ende eines Schlafzyklus' geht`s in den Tiefschlaf. Bis etwa zum 6. Lebensmonat dauert das Durchlaufen der verschiedenen Schlafphasen (Schlafzyklus) 45-60 Minuten. Beim Wechsel in den Leichtschlaf gibt es kurze Aufwachreaktionen, die ganz normal sind. Wenn Ihr Kind es gewöhnt ist, abends ohne Schnuller oder Körperkontakt mit Mama oder Papa einzuschlafen, dann wird es auch im weiteren Verlauf der Nacht schnell alleine wieder einschlafen. Auch wenn Ihr Kind nicht selbständig im eigenen Bett (wieder) einschlafen kann, gibt es eine gute Nachricht: Ihr Kind kann das lernen! Diese Methode heißt "graduelle Annäherung" und beendet Schlafstörungen.

Indikation: STOP der Gedankengrüblerei

Wenn du dich ständig wie unter Strom fühlst und es sehr praktisch findest, dass man seinen Atem immer dabei hat, dann kann die "4-7-8 Atemübung" genau das Richtige für dich sein. Denn sie kann beruhigend und  schlafförderlich wirken. ABLAUF: 

1)Atme durch die Nase ein und zähle in Gedanken bis vier.

2)Halte den Atem an und zähle gedanklich bis sieben.

3)Atme langsam und sachte durch den Mund aus und zähle im Kopf bis acht. Stell dir beim Ausatmen vor, dass eine Kerze vor dir steht und die Flamme durch deinen Atem zwar flackert, aber nicht erlischt. Wiederhole diese Übung viele Male mehrere Wochen lang! Wenn es tagsüber mit der Beruhigung oder Ablenkung deiner Gedanken klappt, dann ist es auch nachts ein wirksames Tool für dein Schlafproblem! TIPP: Wichtiger als die Zählerei ist das Finden deines persönlichen EINATMEN_HALTEN_AUSATMEN-Rhythmus'. Die Übung fällt zwar unter die Kategorie "populärwissenschaftlich", aber bei mir wirkt sie!

Der Kunde ist der Kundige!

Seit Jahren schon - noch vor dem Gendern - ist das mein Leitsatz für mich als Coach in meiner Arbeit mit KlientInnen. Und immerwieder bin ich überwältigt davon, wieviel Lösungspotential bei meinen Coachees, quasi auf Abruf, schon bereit steht. Gerade heute war es wieder hilfreich zu fragen, wie der Coachee beispielsweise in zehn Jahren leben, arbeiten und ganz einfach als Mensch, denn sein möchte? Schön, hier ein Stück begleiten zu dürfen!

Gekommen um zu bleiben...

... wer oder was? Digitales Coaching. Zugegeben, es ist ein durch die Pandemie erzwungener Umstieg gewesen, von Präsenzcoachings im Büro auf digitale Coachings auf dem Laptop. Vermutlich haben auch Sie viele, viele Meetings, Jour Fixes, Trainings, Vorträge und vielleicht auch Coachings virtuell erlebt. Und hoffentlich meist zufriedenstellende online-Erfahrungen gemacht. Bei mir wurden die Coachings kürzer (50 Minuten), um der Ermüdung durch die digitale Kommunikation entgegen zu wirken. Ein Vorab-Fragebogen an die Coachees oder ein Telefonat erhöht die Effektivität. Übrigens, der digitale Raum bietet sich auch für ein diskretes und anonymes Coaching an. Ebenso für Hilfe bei Schlafstörungen und bei Tinnitus-verursachten Schlafproblemen. Für weitere Infos klicken Sie bitte auf die jeweiligen Links. Details zur unten stehenden Grafik finden Sie hier

Grafik wie sich digitales Coaching von 2020 bis 2022 entwickelt hat

Schlafprobleme im Urlaub, warum?!

Bursch mit blonden Haaren sitz auf einer Couch und hinter ihm ist ein großes Panoramafenster mit Blick auf eine Baum und einen Wald in der Ferne.

Endlich im Urlaub und dann wacht man morgens trotzdem wie gerädert auf... Eine Ursache kann der "First Night Effect" sein. Dieser wurde im Schlaflabor gemessen und ist u.a. gekennzeichnet von einer längeren Einschlafzeit und häufigerem Aufwachen in der ersten Nacht in einer fremden Umgebung. Deshalb wird sie auch Adaptationsnacht genannt. Dahinter steckt der Urinstinkt des Menschen, sich gegen Gefahren in einer neuen Umgebung bestmöglich zu schützen. Wird die erste Nacht gut überstanden hat der Mensch schnell gelernt, dass von der neuen Umgebung keine Gefahr ausgeht und schläft besser. Hilfreich ist es, eine möglichst gewohnte Schlafumgebung zu kreieren. Deshalb verreisen manche auch nicht ohne ihren Reisekopfpolster  ...